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Megaupload Gründer festgenommen

Es ist mal wieder eine Meldung über ein One Click Share Hoster die sich schneller im Internet verbreitet wie ein Waldbrand. Der Deutsche aus der Hacker Szene Kim „Kimble“ Schmitz oder auch bekannt als Kim Dotcom wurde mit 6 weiteren Führungskräften in Neuseeland festgenommen.

Kim Dotcom und und sechs weitere Führungskräfte werden beschuldigt ein Geschäftsmodell aufgezogen zu haben, welches von Urheberrechtsverletzungen lebt. Das Department of Justice wirft MegaUpload auch vor das, dass Bonusprogramm für Uploader zur Geldwäsche verwendet wurde.

Die Anschuldigungen zielen auf Dotcom, die Führungskräfte, MegaUpload Limited und eine zweit Firma Namens Vestor Limited ab, die Dotcom dafür verwendet hat, um sein Vermögen zu schützen.

Folgende Anschuldigen stellt das Department of Justice:

  • Eintritt in eine kriminelle Verschwörung
  • Verschwörung um Urheberrechtsverletzungen zu begehen
  • Verschwörung zur Geldwäsche
  • Verstoß gegen zwei Paragraphen des Urheberrechtsgesetzes

Die Untersuchungen in diesem Fall wurden durch das FBI geleitet, mit Unterstützung von Neuseeland, Hong Kong, den Niederlanden, Kanada, Deutschland und den Philippinen.

Die Anschuldigungen kamen direkt nachdem MegaUpload eine Klage gegen die Unversal Music Group eingereicht hat, weil ein Werbevideo von MegaUpload mit Kanye West und will.i.am von YouTube entfernt wurde. Das Video ist aber weiterhin zu sehen auf Youtube und man sieht Herrn Dotcom auch in diesem Video bei ca 1:49:

httpv://www.youtube.com/watch?v=-TgLd5UdUTQ

Doch wer ist dieser Kim Schmitz eigentlich ? Er ist kein Unbekannter im Internet und hat schon vieles Probiert, auch viel Geld gemacht und viel Verloren. 1990 stellte er im WDR öffentlich das Blue Box verfahren vor. Ebenso war er Mitglied einer Mailbox Gruppe in diesen Raubkopien und Calling Cards gehandelt wurden. 1998 wurde er wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt (LG München I, Az: 6 KLs 315 Js 18225/94).

Nun gründete er die Firma Data Protect Consulting GmbH die er für 80% an den TÜV Rheinland verkaufte. Er behielt 20%. 2011 meldete die GmbH Insolvenz an. Immer wieder versuchte er sich in der Öffentlichkeit einen Namen zu machen. Setzte z.B eine Belohnung für Osama Bin Laden aus. Gründete eine Oragnisation die  Young Intelligent Hackers Against Terrorism (Yihat). Diese hat aber nie etwas ereicht, im Gegenteil, die Webseite wurde mehrfach von anderen Hackern manipuliert.

Weite Handlung von Schmitz zusammengefasst aus Wikipedia.de :

Im Jahr 2001 versprach Schmitz, der kränkelnden Firma letsbuyit.com mit einer hohen Geldsumme wieder auf die Beine zu helfen. Diese Zahlung sollte über die frisch gegründete Risikokapitalgesellschaft Kimvestor AG erfolgen. Die Gesellschaft sorgte für Skandale durch mutmaßlich fehlende Rechtsfähigkeit, unvollständige Informationsprospekte für die Aktionäre, Aktien durchweg ohne Stimmrecht, mal zu- und mal absagende Aufsichtsräte sowie zweifelhafte Liquidität. Das angekündigte Investment wurde nie getätigt. Da der Kurs bereits einen Tag vor Bekanntgabe der Zwischenfinanzierung hoch geschnellt war, nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Insiderhandels auf.

Am 18. Januar 2002 wurde Kim Schmitz in Thailand festgenommen. Er wurde am 27. Mai 2002 von dem Amtsgericht München wegen Insiderhandels zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe zur Bewährung und 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Das Gericht befand Schmitz für schuldig, über Insidergeschäfte mit Aktien der Firma letsbuyit.com N.V. etwa eine Million Euro verdient zu haben.

Nach seiner Verurteilung kündigte Schmitz verschiedene neue Geschäfte an, darunter die Firma Trendax Inc., die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz garantierte Börsengewinne erwirtschaften sollte. Vor allem aber erweckte sein Lebensstil die Aufmerksamkeit der Medien. Ende 2004 plante Schmitz eine siebentägige Straßenrallye namens Ultimate Rally für 2006, die aber nie stattfand.

Anfang 2007 wurden die Web-Auftritte von Schmitz‘ bisherigen Projekten, wie z. B. Kimpire und Trendax sowie seine Website kimble.org, aus dem Web entfernt. Ende 2007 erschienen Berichte, die ihn mit dem Filehoster Megaupload in Verbindung brachten.Schmitz bot dem Szeneportal gulli.com Geld in Form einer Werbebuchung an, damit diese Verbindung nicht veröffentlicht werde.

Im Februar 2010 erstand Schmitz das Chrisco Mansion in Coatesville im Wert von 15 Millionen Euro, Neuseelands teuerste Privatimmobilie. In Neuseeland tritt Schmitz unter dem Namen Kim Dotcom auf. Laut eines Artikels des Magazins Investigate vom April 2010 ist Schmitz in den Firmenarchiven von Hongkong unter dem Namen Kim Tim Jim Vestor verzeichnet. Angeblich fungiert er als Geschäftsführer von unter anderem Megaupload Ltd. und Megarotic Ltd.

Als Mitbegründer von Megaupload wurde Schmitz 2011 wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen von dem Unternehmen Perfect 10, das im Bereich urheberrechtlich geschützter Werke und Medien für Erwachsene tätig ist, auf 5 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt. Die Klage endete mit einem Vergleich in unbekannter Höhe.

In einem Online-Interview mit dem New Zealand Herald erklärte Schmitz als „Kim Dotcom“, die neuseeländische Einwanderungsbehörde hätte sich unter Abwägung seiner diversen Straftaten und geplanten Geschäftsinvestitionen für die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung entschieden.Der Erwerb mehrerer Immobilien wurde ihm allerdings durch das neuseeländische Overseas Investment Office versagt.

Wie man sieht ist er Schmitz kein Unbeschriebenes Blatt. Ich möchte auch nicht wissen wie viel Geld ihm tatsächlich Megaupload eingebacht hat. Und wie viel er beiseite schaffen konnte. Die Aktion scheint auch nicht von jetzt auf gleich zu kommen , schon vor Monaten wurden viele Uploader in einschlägigen Foren vor Megaupload gewarnt in Zusammenhang mit dem FBI.

Tja da hat das Riesen Feuerwerk was er Neuseeland gesponsert hat wohl nicht viel geholfen 🙂

httpv://www.youtube.com/watch?v=x3mMY4QjefE

Über Kevin Soldato

Hallo mein Name ist Kevin Soldato, bin ein Kind der 80iger, genauer gesagt aus dem Jahr 81 und Blogge und schreibe hier über alle die Themen die mich gerade so interessieren. Von Beruf bin ich IT-Systemadministrator und versuche auch hier über diesen Blog mein Helfersyndrom zu bekämpfen in dem es hier immer wieder Hilfestellungen zu vielen verschiedenen Themen gibt. Wenn es die Zeit zu lässt, schreibe ich auch kleine Reviews oder Test zu Spielen oder Hardware. Über jeden Kommentar, Like oder sonstige Aufmerksamkeit freue ich mich sehr, darum machen wir das ganze doch hier. Wie lesen uns …

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